NORMEN BEKLEIDUNG

EN ISO 20471 (Warnschutz)
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Hier finden Sie alles zur EN ISO 20471 Zertifizierung für Warnschutzkleidung. Es handelt sich um einen Internationaler Standard, der die Anforderungen an hochsichtbare Warnbekleidung definiert. Die EN ISO 20471 Norm ist in drei Klassen unterteilt. Bei der Frage welche Klasse man benötigt, kommt es auf die Sichtbarkeit an. das heißt auf die Flächen mit reflektierenden und fluoreszierenden Materialien.

  Klasse 3 Klasse 2 Klasse 1
Reflex 0,20 m² 0,13 m² 0,10 m²
Fluorezierendes Material 0,80 m² 0,50 m² 0,14 m²

EN 342 (Kälteschutz)
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Arbeitskleidung, die gemäß EN 342:2017 zertifiziert ist, erhalten Sie optimalen Kälteschutz. Jedes Produkt wird nach verschiedenen Werten klassifiziert: Isolationswert (Y), Luftdurchlässigkeit (AP) und eventuell Wasserfestigkeit (WP).

EN 343 (Wetterschutz)
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Wenn Arbeiten bei jedem Wind und Wetter ausgeführt werden müssen, ist es wichtig, dafür richtig gekleidet zu sein. EN 343 gibt Werte für Kleidung an, die sich zum Schutz gegen Regen eignet. Neben dem Symbol stehen drei Werte. Die oberste Zahl gibt die Wasserdichtigkeit an, die mittlere die Atmungsaktivität des Produkts. Beide Werte sind in die Klassen 1-4 unterteilt, wobei 4 die höchste Klasse angibt. Der unterste Wert ist ein freiwilliger Test, bei dem das fertig genähte Produkt unter Einwirkung von Regen von oben getestet wird. R gibt an, dass das Produkt getestet wurde, X zeigt an, dass es nicht getestet wurde.

EN ISO 11611 (Schutz beim Schweißen)
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Die Norm beschreibt Mindestanforderungen für Schutzkleidung, die beim Schweißen und ähnlichen Verfahren mit entsprechenden Risiken getragen wird. Es gibt zwei Klassen, wobei Klasse 2 der höchsten Schutzklasse entspricht und somit den besten Schutz bietet.

EN ISO 11611 – Klasse 1: Schutz bei weniger gefährlichen Schweißtechniken und Situationen, in denen das Risiko für Funken und Strahlungswärme geringer ist.
EN ISO 11611 – Klasse 2: Schutz in risikoreicheren Situationen, in denen die Gefahr von Funken und Strahlungswärme erheblich größer ist.

EN ISO 14612 (Schutz gegen Hitze und Flammen)
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Nach EN ISO 11612 zertifizierte Arbeitskleidung schützt den Träger vor Hitze und Flammen. Die Norm EN ISO 11612 beschreibt Kleidung aus Material, das darauf ausgelegt ist, den Körper des Trägers vor Hitze und/oder Flammen zu schützen.

EN ISO 14116 (Schutz vor Hitze und Flammen)
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Die Norm EN ISO 14116 beschreibt Schutzkleidung, Materialien und Materialzusammensetzungen mit begrenzter Flammenausbreitung. Schutzkleidung, die nach EN ISO 14116 zertifiziert ist, soll den Benutzer vor kurzem zufälligem Kontakt mit Hitze oder Funken schützen. Bei länger andauernder Hitzeeinwirkung muss zusätzlicher Schutz eingesetzt werden. Arbeitskleidung, die nach EN ISO 14116 zertifiziert ist, reduziert die Möglichkeit, dass sich die Schutzkleidung entzündet und somit ein Sicherheitsrisiko für den Benutzer darstellt.

IEC 61482-2 (Arbeiten unter Spannung)
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Die Norm kennzeichnet Schutzkleidung, die vor den thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens schützt. Für die Zertifizierung nach IEC 61482-2 werden zwei Prüfverfahren angewendet. Bei dem Verfahren 1 (Offener Lichtbogentest) werden der Stoff und das Kleidungsstück geprüft, um den ATPV/EBT-Wert der Kleidung zu bestimmen. Bei dem Verfahren 2 (Boxtest) wird die Lichtbogenschutzklasse des Stoffes und des Kleidungsstücks mithilfe eines simulierten Lichtbogens bestimmt. Es gibt 2 Klassen, wobei Klasse 2 die höchste Schutzklasse ist.

EN 1149-3:2004 (elektrische Entladung)
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Schutzkleidung, bei der die Materialoberfläche auf ihr elektrostatisches Entladeverhalten geprüft wird. Diese Norm beschreibt Arbeitskleidung, die im Hinblick auf ihre Eigenschaften zur Brechung elektrostatischer Ladung durch die Oberfläche des Bekleidungsmaterials geprüft wurde. Im Rahmen der Norm wird geprüft, ob die Schutzkleidung elektrische Ladungen in die Luft und nicht durch die Kleidung ableitet.

EN 1149-5:2008 (Materialleistung und Design)
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Diese Norm beschreibt die Anforderungen in Bezug auf die elektrostatisch ableitenden Eigenschaften von Schutzkleidung, die in Bereichen getragen wird, in denen die Gefahr plötzlicher elektrostatischer Entladungen besteht. Das Prüfverfahren der EN 11495-2008 spezifiziert die Anforderungen an Materialien und die Gestaltung von elektrostatisch ableitender Schutzkleidung, um den Benutzer optimal zu schützen.

EN 13034 (Schutzkleidung gegen Flüssigchemikalien)
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Diese Norm beschreibt die Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzkleidung mit eingeschränkter Schutzleistung gegen flüssige Chemikalien (Ausrüstung Typ 6 und Typ PB [6]). Chemikalienschutzkleidung mit eingeschränkter Schutzleistung ist für den Einsatz bei möglicher Exposition gegenüber leichten Spritzern, Flüssigkeitszerstäubern oder Spritzer mit niedrigem Druck und niedriger Menge gegen das Durchdringen vorgesehen.

EN 13758-2 UPF 40+ (Schutzeigenschaften gegen UV-Strahlung)
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EN 13758-2 ist eine Norm für Produkte, die vor den schädlichen UVA- und UVB-Strahlen der Sonne schützen. Nach dieser Norm zertifizierte Kleidung hat eine Kennzeichnung, die den Schutz vor ultravioletten Strahlen (UPF-Wert) angibt. Der Schutzgrad hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem von der Dicke, Dichte und Farbe des Materials. Zudem wird die Schutzwirkung des Textils durch Verschleiß und Waschen sowie durch die Dehnung des Kleidungsstücks beim Tragen beeinflusst.

EN 14683 (Medizinische Gesichtsmasken)
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EN 14683 ist ein Produktstandard, den medizinische Gesichtsmasken(Mund-Nasen-Schutz) in Europa erfüllen müssen. Zu den Testanforderungen gehören die bakterielle Filtrationseffizienz, der Atemwiderstand, die Spritzfestigkeit und die mikrobiologische Reinheit. Es gibt drei verschiedene Typen von Mund-Nasen-Schutz (Typ I, II und IIR). Typ IIR bietet den besten Schutz, da er auch vor Flüssigkeitsspritzern schützt.